Das Bild zeigt einen gelandeten Rettungshubschrauber der DRF.

First Responder - ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße, ein Kindernotfall daheim im Wohnzimmer oder ein Herzinfarkt während eines ausgedehnten Spaziergangs.
Wir alle wissen:

Im Notfall zählt jede Minute!

Doch, gerade in ländlichen Gebieten, hat der Rettungsdienst oftmals lange Anfahrtszeiten. Das kann viele Gründe haben:
Weite Wege, ungünstige Witterungsbedingungen, ein hohes Einsatzaufkommen oder fehlende Ortskenntnis.

"Helfer vor Ort" (HvO), "First Responder" oder "Sanitäter vor Ort" (SvO) - die Idee hat viele Namen, der Grundgedanke ist jedoch immer der Gleiche:
First Responder sind eine Ergänzung der so genannten "Rettungskette". Sie sind ehrenamtliche Helfer, die qualifizierte Maßnahmen der Ersten Hilfe durchführen, bis der Rettungsdienst am Notfallort eintrifft.

Die Sanitäter werden parallel zum Rettungsdienst von der Rettungsleitstelle alarmiert und eilen ebenso zum Einsatzort. Dort angekommen leisten sie dann so lange Erste Hilfe, bis die hauptamtlichen Rettungskräfte eintreffen, und unterstützen diese gegebenenfalls.

Damit verkürzt der Helfer vor Ort das s. g. "therapiefreie Intervall", im Ernstfall um ein Vielfaches!
Gerade bei Menschen die einen Herzstillstand erleiden wird so wertvolle Zeit gewonnen.
Nach nur drei Minuten ohne Sauerstoff sterben erste Hirnzellen ab, und mit jeder Minute, nach dem Kreislaufzusammenbruch, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Patienten um 10%.
Mit einem einfachen Defibrillator können ehrenamtliche Notfallhelfer hier jedoch schnell, unkompliziert und kompetent Hilfe leisten. Hilfe, die sonst vielleicht zu spät ankäme.

Die Idee der "Sanitäter vor Ort" stammt ursprünglich aus den USA. Seit vielen Jahren etablieren sich jedoch immer mehr Systeme auch in Bayern und Baden-Württemberg und sogar in Sachsen finden sich erste ehrenamtliche Notfallhelfer.
Das Konzept eignet sich vor allen Dingen in ländlichen Gebieten hervorragend und genießt in der Bevölkerung zumeist hohe Anerkennung.

Doch Helfer vor Ort müssen gesetzlich nicht vorgehalten werden!
Das heißt es braucht Eigeninitiative, um solch eine Gruppe auch bei Ihnen vor Ort zu etablieren.

Sie sind Vertreter einer Kommune, Hilfsorganisation oder "einfacher Bürger", und wollen ein First-Responder-System bei Ihnen vor Ort einrichten?

Gerne stehe ich Ihnen bei der Konzeption, dem Aufbau, der Sponsorenfindung, dem Finanzierungskonzept und der Öffentlichkeitsarbeit mit Rat und Tat zur Seite.

Bitte nehmen Sie dazu mit mir telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf.

Infolinks:

First Responder Köngen

Helfer vor Ort Harmersbachtal